Donnerstag, 31. januar 2008
Es ist der Trailer zu einem Film, den wir gerade im Religionsunterricht behandeln. Eigtl. geht es um sterbehilfe und den Tod, jedoch hat die Hauptperson eine poetische Ader, und selbst in dem
Trailer ist ein tolles Gedicht vorgelesen:
Es ist NICHT von mir, aber trotzdem wunderschön ;-)
Ins Meer hinein, ins Meer, in seine schwerlose Tiefe,
wo die Träume sich erfüllen, und Zwei in einem Willen sich vereinen ,
um zu Stillen eine große Sehnsucht, ein Kuss entflammt das Leben mit einem Blitz und einem Donner,
und sich verwandelnd ist mein Körper nicht mehr Körper,
als dräng ich vor zum Mittelpunkt des Universums, dein Blick und mein Blick wortlos hin- und hergeworfen,
wie ein Echo wiederholnd, tiefer, tiefer, es weilt jenseits allen Seins aus Fleisch und Blut und Knochen,
doch wach ich immer wieder auf,
und immer wär ich lieber tod,
um endlos mich mit meinem Mund in deinen Haaren zu verfangen
Nun wir haben den Film zu Ende geschaut. Die Hauptperson, Ramon Sampedro, bekam seinen Willen und starb. Ein bewegender Abschied. Das Gedicht von oben, schrieb er in seinem letzten Brief an die
Frau die auch in dem Clip zu sehen war.